Es ist furchtbar, aber es geht.



Heute habe ich zufällig einen Dozenten im Institut getroffen, der noch eine Hausarbeit von mir zur Korrektur vorliegen hat. Folgendes Gespräch entspann sich:

Student: Hallo, haben sie meine Hausarbeit schon korrigiert?
Dozent: Ja, ach ja, wollen Sie eben mitkommen, dann sag’ ich Ihnen noch was dazu.
Student: Okay.

Im Büro angekommen, blätterte der Dozent wild in der Arbeit herum und meinte:

Dozent: Also, ich muss schon sagen, hier ist das alles zu lang geraten … und hier, was haben Sie denn hier gemacht… – an der Stelle hätten Sie außerdem noch… überhaupt ist da insgesamt zu bemerken… auch in Zukunft sollten Sie wirklich mehr darauf achten, … [...]

Mit jeder Äußerung wurde ich kleiner und kleiner und wagte kaum, den Schein anzusehen.

Zu Unrecht. Note: 1,0.




Grandiose 3 Kommentare zu “Es ist furchtbar, aber es geht.”

  1. Na dann herzlichen Glückwunsch! Ich hab sowas auch schon mal erlebt, sogar bei der Magisterprüfung. Weiß auch nicht, warum die so ein Gewese um ihre Noten machen, wenn sie plötzlich feststellen, dass sie das in dem einen Moment so gut bewertet haben und in dem anderen, wenn sie es abgeben, doch irgendwie relativieren wollen…

  2. Na gratuliere! So ähnlich hatte ich es mit meiner mündlichen Germanistikmagisterprüfung, wo der Prof nach 5 Minuten komplett vom abgesprochenen Themengeflecht abwich und absurdeste Fragen stellte, die ich allesamt nur mit Schweißperlen auf der Stirn, Schulterzucken und apokalyptischen Fluchtgedanken quittieren konnte. Ich dachte, ich hätte alles vergeigt, und er zeigte sich in der Nachbesprechung hochzufrieden und die Note ähnelte Deiner durchaus, woraufhin ich dann (im Positiven) völlig vom Glauben abfiel…

  3. angeber. :)

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