Czy pan móvie po angielsku
Zwar ist die Premiere von “Borat” schon einige Wochen her, und die anfängliche Begeisterung des Feuilletons ist der Erkenntnis gewichen, dass Sacha Baron Cohen anscheinend einige Beteiligte unter falschem Vorwand filmte. Sehr unanständig.
Trotzdem entbehrt der Film in Teilen nicht einiger großartiger Satire. Dies zeigt sich nun noch einmal, da bei YouTube bereits jetzt einige geschnittene Szenen – die vielleicht für die Veröffentlichung auf DVD gedacht waren – aufgetaucht sind, von denen die folgende sicher eine der Besten ist.
Borat wird beim Dinner mit einigen Südstaatenaristokraten aufgefordert, das Tischgebet zu halten. Mir war schon häufiger aufgefallen, dass Borat sich einer Art Phantasiesprache bedient, die häufig einzelne Worte aus dem Polnischen entlehnt, z. B. bei seinem Gruß “Jagshemash” (von poln. Jak siÄ™ czujes?: Wie fühlst du dich?) oder dem ebenfalls häufig zu hörenden Schlusswort “Cinqui” (von poln. dziÄ™kujÄ™: Danke).
Das folgende Video zeigt also das Tischgebet, in dem Borat dann doch wahrhaftig auf polnisch und in kirchlichem Singsang von sich gibt:
: Sprechen Sie Englisch…? :
– Nein, es tut mir leid…
Mehr geschnittene Szenen gibt’s hier: Police, Jail und Puppy.

Großartige Szene!!! Das „lovely“ am Ende…. Hihihihihi. Das mit den polnischen Satzfetzen ist mir auch aufgefallen. Umgangssprachlich sagt man ja auch tatsächlich „Jak siẹ masz?“… In dem Film „Everything is illuminated“ kann man übrigens auch einige Szenen auf Ukrainisch sehen, die man mit Polnisch-Grundkenntnissen gut verstehen kann. Das mussten wir in Polen feststellen als wir uns den Film auf Englisch ansahen und keine Untertitel während der Szenen (die auf Ukrainisch waren) eingeblendet wurden. Im Übrigen auch ein wirklich sehenswerter Film!
Kathrin am 26. November 2006 um 11:48 Uhr