Undankbarkeit



Morgens. Der Mitbewohner kündigt ein abendliches Grillen im Garten an. Klasse. Bin ich dabei.

Nachmittags. Der Mitbewohner schreibt eine Klausur, der Arme. Ich habe frei. Da mäh’ ich doch den Rasen, bereite alles vor. Dazu Rasenbeschnitt, Äste kürzen, tote Büsche aus den Angeln heben. Ach, und wo ich grad’ dabei bin, der seltsame Teich in der Gartenecke könnte auch mal wieder getuned werden. Ob wohl einer der beiden Fische den Winter überlebt hat…?

So gegen Sechs. Der Mitbewohner kommt nach Haus, und wird von einem superb-strahlend-blitzeblank-frischgemähten Deluxegarten erwartet, und natürlich von mir. Reaktion: “Ach, so, äh, ja, richtig, wir grillen ja bei Katha auf dem Balkon.”

Ich wollte sowieso allein grillen, glaube ich. (Gnarf!!)




Immerhin schon ein Kommentar zu “Undankbarkeit”

  1. Wer hätte schon damit rechnen können, dass der Mitbewohner, der sonst auch ausdrückliche Aufforderungen zur körperlichen Arbeit konsequent ignoriert, sich durch eine beiläufige Bemerkung veranlasst sieht, den Garten umzugestalten.

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