Sternstunden der Konsumgesellschaft (7)
Gesehen in der Westfälischen Reit-und Fahrschule zu Münster: Geile Warenautomaten!

(Man denke sich hier schlüpfriges Synthie-Gedudel hin -) “… prall gefüllte Warenautomaten verabreden sich hier direkt auf der Line… Ob Süßwaren- oder Erfrischungsgetränkautomat, wir haben sie alle… Wähle 0900-M Ü N Z S C H L I T Z und die Warenausgabe beginnt sofort…”
Manche Firmennamen sollten einfach verboten werden.

Also mal abgesehen davon, daß diese Automaten auch an diversen Hauptbahnhöfen und anderswo stehen, heißt der Inhaber halt nun einmal “Wolfgang Geile”, und es erscheint wenig sinnvoll, dem die Nutzung seines Namens zu verbieten.
Hans am 14. März 2006 um 1:36 Uhr
Übrigens wurde die Firma 1968 gegründet, da hat noch nicht jeder den Begriff “geil” so primitiv ausgelegt.
Hans am 14. März 2006 um 1:37 Uhr
Lieber Hans, vielleicht solltest du versuchen, den (in eigentlich allen Beiträgen vorhandenen) stets ironisch-gutmütigen Unterton meines Beitrags zu erkennen und weniger schlechte Laune durch übertrieben ernsthafte Interpretationen zu verbreiten. Danke im Voraus.
Dominik am 14. März 2006 um 11:15 Uhr
geil
lol selten so viel gelacht… hahaha und nochmals ha
esra am 16. März 2006 um 2:09 Uhr
mal ruhig blut alle zusammen…egal, was man jetzt noch schreibt, wird irgendwie falsch interpretiert…schade eigentlich! keep smiling and enjoy yourself ;-)!
Kathrin am 16. März 2006 um 14:17 Uhr
Naja, wenn man ne Firma aufmacht, sollte man selbiges auch mit seinen Augen tun. Selbst Herrn Schwarz war es zu blöd, eine “Schwarz-Lebensmittelhandlung” zu eröffnen. Also kaufte er von einem Maler dessen prägnant kurzen Namen ab und blieb selbst im Hintergrund (bzw. unter der Zutatenliste).
Übrigens verhält es sich sprachlich doch genau umgekehrt: Erst in den 80er Jahren bekam “geil” auch nicht-sexuelle (oder “primitive”) Konnotationen.
Hendrik am 18. März 2006 um 10:16 Uhr