Fragen, die vielleicht irgendwann die Welt bewegen (1)
Chip & Chap – Die Ritter des Rechts. Titelsong.
[...]
Chip-chip-chip-chip und Chap
Ritter des Rechts!
Chip-chip-chip-chip und Chap
Den Bösen geht es schlecht
Sie lösen jeden Fall
Dank ihrem Mut
Wird es am Ende alles gut
[...]
Hm. Muss es nicht eigentlich “Dank ihres Muts” heißen? Mir schon klar, dass dann der Reim ein bisschen krumm geworden wäre, aber vielleicht ist die heutige grammatikalische Unsicherheit des einen oder anderen Mitbürgers (auch) dadurch zu erklären, dass ihm in langen Jahren des Disney Club diese Fehler quasi anerzogen wurden? (Oder irre ich gar, und es ist doch richtig?)
Hm… und da sage noch einer, ein klein wenig wildes Recherchieren lohne nicht: Wer hätte noch gewusst, dass Ralf Bauer 1987 den Weltrekord aufstellte, in 8 Stunden 5001 Frauen zu küssen? (Übrigens wurde der Rekord ein paar Jahre später von Andrea Suwa eingestellt: 10002 Männerküsse in der gleichen Zeit.)
Oh, und noch was: Wie bitter muss es eigentlich für Ralf Bauer sein, bei aller Bekanntheit und in all den Jahren doch nur einen (! – in Worten: eins) Preis bekommen zu haben: 1997 – Goldenes Kabel (Bronze). (Wie soll das eigentlich gehen? Gibt es auch die goldene Kamera in Aluminium?)

uuuh, disney club. du reißt alte wunden auf, marketingchef.
Malte am 4. Februar 2006 um 18:29 Uhr
Wunden? Also, mir war der Disney Club immer ein wundervoller Begleiter. Zunächst natürlich mit den Zeichentrickserien, allen voran Duck Tales. Später dann die großartigen Wegbereiter der späteren Teen-Soaps: Teen Angel, Just Perfect, und nicht zu vergessen das wirklich große Die Abenteuer von Lost Creek, das mich damals wirklich gruselte. Man bedenke auch, dass sowohl Jason Priestley, Jennie Garth wie auch Shannon Doherty dort ihre ersten “schauspielerischen” Schritte wagten… :)
Dominik am 4. Februar 2006 um 19:31 Uhr
unvergessen – auch wenn ich bei den real-film-sachen immer abgeschaltet habe. mein lieblingsheld war neben chip & chap ganz klar darkwing duck. unglaublich.
Malte am 4. Februar 2006 um 22:40 Uhr
Herrje, den hab ich tatsächlich vergessen. Zwo, eins, Risiko!
Dominik am 5. Februar 2006 um 12:00 Uhr
hat den titelsong eigentlich auch frank zander gesungen? ich bin ja großer fan des turtles-songs. ;)
Malte am 5. Februar 2006 um 16:19 Uhr
Für alle Freunde der Printmedien eine kleine Aufgabe: Verschriftliche folgendes Geräusch: (Duck Tales), “wuhu”. Ok, das ist gleichzeitig eine Aufgabe und schon eine -mögliche- Lösung. Duck Tales, wuhu. War die Musik nicht sogar auf englisch? Ich glaube DAS wäre mal eine Aufgabe. Schreibe den Text der Duck-Tales-Titelmusik aus der Erinnerung lautmalerisch auf. Die Musik geht schonmal so: De De De De Deedede dett dett, de, dett de… und so weiter. Ihr kennt die ja sicher noch.
Volker am 6. Februar 2006 um 0:27 Uhr
ich tendiere da eher zu woo-hoo, auch wenn sich’s dabei vielleicht um einen lautmalerischen anglismus handelt. im kontext des für mich damals kryptischen titels “duck tales” (”entengeschichten” war wohl auch den dämlichsten übersetzern zu blöd) passt das ja ganz gut.
Malte am 6. Februar 2006 um 10:19 Uhr
Hier gibt es sowohl den englischen Originaltext des “Duck Tales”-Themes, wie auch die schwedische und deutsche Version. Wer hätte das gedacht, die Amerikaner schreiben hier: “Woow-woow” – kann aber auch sein, dass das der zwielichtige Autor jener Webseite war.
Dominik am 6. Februar 2006 um 10:48 Uhr
Coole Leute haben ja nach den Trickfilmserien immer abgeschaltet. Malte, Du bist cool.
Stephan am 6. Februar 2006 um 11:58 Uhr
arrr, zum ritter geschlagen von mister slh.
Malte am 6. Februar 2006 um 17:07 Uhr
Furchtbar. Kaum hatte ich heute morgen diesen Weblog-Eintrag gelesen, schon ging mir der Chip-und-Chap-Song nicht mehr aus dem Ohr. Grausam. Hab mir dann das Pinocchio-Lied in Erinnerung gerufen und trage das seitdem mit mir rum.
Stefan am 6. Februar 2006 um 17:20 Uhr
Noch mal kurz zur Orthographie von “wuhu”. Original ist also “woow-woow”. Wie hätte man das mit auf der Schule in Germany erworbenen Englischgrundkenntnissen ausgesprochen? Wuv-wuv. Wo bleibt der eindeutig zu hörende h-Laut im zweiten Teil dieses Ausrufes? Wuv-Wuv klingt eher nach dem Bellen eines Hundes. Aber das wäre ja eher Lassie. Und das wiederum Realfilm. Und bei dem habe ich im Disney Club auch immer abgeschaltet.
Volker am 6. Februar 2006 um 18:03 Uhr
Wie immer, die Coolness der Q-Mitarbeiter nimmt kein Ende:-). Aber es müsste doch eigentlich Anglizismus statt Anglismus heißen, oder Herr Müller ? Aber korrigieren wäre ja dann doch wieder uncool. Gehe mal lieber ne Folge Duck Tales raussuchen…
Petra am 7. Februar 2006 um 0:25 Uhr
das war selbstverständlich absicht.
“das wort ist nu-ku-lar, NU-KU-LAR!”
Malte am 7. Februar 2006 um 2:13 Uhr
Hui, eine Diskussion über Disney-Titellieder! Da bin ich natürlich dabei. Mir gefällt die Gummibärenbande-Titelmusik sehr, in meiner Musiksammlung ist eine russische Version hier und eine schwedische Dance-Version (Bumbibjörnarna). Magiske kraften met Saften!
Hendrik am 7. Februar 2006 um 15:19 Uhr
Ich sage nur mein Lieblingslied, der unvergessliche Duckwing Duck -Song, ich hör’s mir in deutscher und englischer Variante jeweils mindestens(!) einmal/pro Tag an. Ich weiß net, ob Fehler drin sind… naja scheiß drauf…
jedenfalls
Die deutsche Version ist zwar gut gelungen, aber die englische Version ist hammageil, voller Enthusiasmus und Elan.
Und dann die verblüffende Ähnlichkeit an der Stelle im Lied
[Hier kommt Duckwing Duck, - genau!]
[here comes duckwing duck, - get down]
Passt auf ihr bösen Buben,
so ein Vogel kommt sofort geflogen… (ich schmelz’ dahin)
let’s get dangerous… wowowowow (was für ‘n kindergerechter Appell)
die schönen alten Zeiten… ich misse sie… *tränenfließen* ich gehe lieber mal ein paar Runden meine Duckwing Duck songs anhören…
esra am 11. Februar 2006 um 17:03 Uhr
“duckwing duck” bedeutet natürlich “darkwing duck” *grins*
sorry mein Held
esra am 11. Februar 2006 um 17:07 Uhr